Home Regatta Bavaria 42match RPC 2008 - Mission accomplished!
RPC 2008 - Mission accomplished! Drucken
Sonntag, 20. April 2008 um 16:53 Uhr

Team 3COM Spikurs PalagruzaDas Round Palagruza Cannonball, offiziell in letzter Minute als Trainingsregatta umgetauft, um dem kroatischen YC Biograd ein Schnippchen zu schlagen, der am Vorabend zum Start unerfüllbare Forderungen an die Organisatoren Ronnie Zeiller und Misa Strobl stellte, ist Geschichte.

Alle Teams sind gesund ins Ziel gekommen. Und so inoffiziell wie vor dem Race war es dann bei der Siegerehrung nicht mehr.

Vorweg, wir, das Team 3COM, haben in eindrucksvoller Manier gewonnen. Alle Zwischenwertungen, manchmal nur sehr knapp, sowie der Zieldurchgang mit 2,8 Meilen Vorsprung auf Kurier-Sportchef Jürgen Preusser mit Teilen der Astro-Crew sind an uns gegangen.

82 Stunden und 16 Minuten und 420 Seemeilen unterwegs bei  Flaute, Starkwind, Strom, Regen und Sonne, ein eindrucksvolles Naturerlebnis.

Knapper Vorsprung bei PalagruzaDer erste Teil mit der langen Offshorestrecke war geprägt durch Routingstrategie, wir fuhren ein einsames Rennen, bis Vis kaum Sichtkontakt mit dem Mitbewerb in der Einheitsklasse, dafür aber 13 Seemeilen Vorsprung. Ab Palagruza dann ein anderes Bild. Flaute und einsetzender NW-Wind lässt die Flotte der hartnäckigsten Verfolger aufkommen. Wir retten eine Vorsprung um Haaresbreite um die beeidruckenden Felsinsel Palagruza vor Team Deloitte 1 mit Ronnie Zeiller. Hier auch die anspruschvollsten Momente unter Spi: Wer bei 25 Knoten nicht mehr mit Spi fährt, wird zurückgereicht. Wer allerdings zuviel riskiert verliert auch, drei Teams den Spi zum Beispiel.

Ab Mljet dann Einheitsklassesegeln vom Feinsten. Wendewinkel von deutlich unter 80° zeigen auch, wie man Shifts nutzt und welches Potential in diesen Schiffe steckt. 50 Meilen Kreuzen von Rt Debeli (Mljet SE) bis Rt Velo dance (Korcula West) mit insgesamt 70 Wenden halten uns in Luv und voraus. Das ändert sich auch nicht bis zum Mulo und das ändert sich auch nicht, als der Wind vom Amwindkurs wieder sukzessive nach links auf SE dreht. Mit Spinnaker geht es schließlich in der Nacht durch das Inselgewirr vor Sibenik und in einer Rauschefahrt durch das Murtersko More über die Ziellinie bei Biograd.

Fazit: Mischung aus Offshore Rennen mit Wetterrouting als wichtigem Strategiemittel und One Design Bootstaktik mit der Zielformulierung "immer schön in Luv und voran bleiben". Mission accomplished!

Der Link zum Endergebnis

Das 3COM Team:

  • Johann Kalhs, Skipper, Taktik, Steuer
  • Lukas Rupsch, Coskipper, Steuer, Captain of the Watch
  • Alexandra Wollner, Captain of the Watch
  • Tina Fuchs, Navigatrice
  • Thomas Beutl
  • Thomas Harbich
  • Michael Platzer
  • Christian Kargl, Shorecrew, Wetterrouting
Zuletzt aktualisiert am Freitag, 05. September 2008 um 11:47 Uhr
 
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